Herbsthajk 29.10. bis zum 1.11. 1992

Bei der diesjährigen Radelralley mußten die Sippen einem ca. 100 km langen Rundkurs im Mangfallgebiet  abradeln und dabei bei mehreren Posten Aufgaben lösen, die größte Herausforderung war es sicherlich, am Seil hängend die Mangfall zu überqueren. Wir haben unsern Artikel zweigeteilt, damit ihr seht, wie es den Sippen einerseits und den Posten andereseits erging:


Sippe (Simon)
Am Fr., den 29.10.92 trafen wir die Sippe Vikinger (bestehend aus: Philipp G., Philip F., Thommy, Gregor, Simon) recht zeitig vor unserem Sippenheim, alle geschniegelt, gestriegelt, gespornt. Die Räder waren gesattelt, letzte Informationen gegeben und auf ging's nach Aying. Nach einem Zwischenstopp und gut einer Stunde kamen wir auch prompt dort an. Am Bahnhof trafen wir Madmax mit seiner Sippe und gemeinsam fuhren wir im dunkeln nach Graß. Nach einigen naja, nenne wir es Umwegen kamen wir im Lager an, bauten die Kohte und aßen anständig zu Abend.
Am Samstagmorgen merkten wir, dass in uns eine Veränderung vorgegangen war. Wir waren nicht mehr die Sippe Vikinger, sonder eine wilde Horde, nur danach lechzend, den Gral zu finden! Auf ging's zur Weberin (endlos gut), wo Gregor leider frühzeitig aussteigen musste. Bis zum Mittagessen fuhren wir die 1. Etappe mit Max und seinen verruchten Ogertötern. Weil wir jedoch den Trank als erste fertig hatten und den Oger zuerst erledigt hatten, führten wir von jetzt ab die Uhrzeigersippen. Und diesen Vorsprung gaben wir bis zum Schluß nicht auf.
Nach einer kältlichen - nassen Nacht standen wir früh auf, klapperten die einzelnen Posten ab und bestachen durch unseren bis auf wenige Unzulänglichkeiten (an denen natürlich die anderen schuld waren), durch unseren Scharfsinn und den Zusammenhalt der Gruppe (blabla). Die Überquerung der Mangfall meisterten wir trotz Änhänger - Probleme top-gut. Die Nacht war wieder eisig, aber nichts gegen unsere Nächte in Skandinavien, da hatten wir immer -273° (..). Am nächsten Tag erkannten wir alle Edelsteine, borgen alle Verletzten rechneten die Rahmenhöhe von einem Rad aus und kamen als erste Sippe zurück ins Lager.
Das Fazit: Ein Super-2.-Platz, Cosuaneten - Stolz & endlos viel Spaß und Schnupfen.......

Posten (Franky)

Am ersten Tag (Kälte, Nebel) kamen die Sippen mit dem Fahrrad an, die Posten mit dem Auto( ätsch!).
Jede Sippe baute ihre Kohte auf; für Rover und Posten gab's eine Jurte. Weil wir erst sehr spät ankamen, wissen wir nicht, was es zu Essen gab.
Am nächsten Morgen (Kälte, Nebel, Regen) mussten wir um 7:00 Uhr aufstehen. Die Sippen bauten ihre Kohten ab verließen nach einem kargen Frühstück das Lager mit ihren Rädern (Regen, Regen). Die Posten wurden ohne Frühstück auf ihre Plätze verteilt. Dort war es nass, kalt und langweilig. Ausserdem musste man sich blöde Sprüche von Sippen anhören.
Nachdem die Sippen ihre Aufgaben mehr oder weniger gut erfüllt hatten, wurden die Posten um 17:00 Uhr wieder abgeholt (durchgefroren).
Die Sippen schliefen in der Pampa, die Posten im Lager.
Am 3. Tag, Sonntag, konnten wir ausschlafen und relaxen, denn an diesem Tag waren nicht wir dran, sondern Noorberth und seine Posten.
Während wir also im Lager die ruhige Kugel schoben, hatten die Sippen ihren härtesten Tag: Sie mussten am Seil hängend die Mangfall überqueren und die Räder hinterherziehen. Mindestens drei nutzten diese Gelegenheit zu einem unfreiwilligen Bad in der Mangfall.
Diese Nacht verbrachten wir wieder in der Jurte am warmen Feuer....
Am Montag waren wieder die selben Posten unterwegs wie am Samstag, also wir. Abends kehrten die Sippen ins Lager zurück und suchten den Gral (gefüllt mit Caramel - Goldtalern); Schließlich wurde er von Volker entdeckt. Abends war in der Jurte Siegerehrung. Die Eisbären hatten gewonnen, 2. Vikinger, 3. Cordula & Co.

(Quelle: Cosuanetenboten Nr. 17)