Hüttenfahrt vom 22. bis zum 24. November 2002

 

Band 357 der grossen cosuanetensaga:

Der pass des eisigen todes

beteiligte heldenhafte recken:

Basti der grosse : Leitung des unternehmens :

Herbert der spurenfinder : wächter des cosuaneten goldes :

Tillmann von till : Proviantwart :

Fabian the Molchman : Ordensleiter

Philipp the flying phill : Ordensbruder :

Tobias the gamaschenträger :Gaukler commander :

Maxi as Max Power : wolfshirte

Michael the l : Gaukler :

Michael the Hölzl : Gaukler :

Felix die lockere zunge : Gaukler :

Es ereignete sich alles um den dritten winter des dritten jahrtausends, als eine schar tapferer abenteurer aus dem norden sich aufmachte das lafatscherjoch oder wie es von den einheimischen genannt wird: "der Pass des Todes" zu bezwingen. Noch wussten unsere helden nicht welche Gefahren der berg für sie bereit hielt. Die sonne schien munter auf die häupter der gemeinschaft herab und die vöglein zwitscherten fröhlich. Nur im tal durch welches der weg hinauf zum pass verläuft und in dem niemals die sonne scheint war es totenstill.

Bereits kurze zeit nach beginn des aufstiegs wurden die knappen felix und michael l. durch das teuflische gift eines dämons gelähmt und konnten den marsch nur noch unter grössten schmerzen fortsetzen. Doch dieser rückshlag konnte die stimmung der gruppe nicht drücken und der marsch wurde wieder aller umstände dennoch fortgesetzt. Schon in geringer höhe erdrückte das eis des dunklen berges die täler ringsum. Durch eine list des berges wurde der verband zersprengt. Wiedervereinigen konnten die helden sich erst wieder in den Häusern des herren, welche, durch das blut tausend gefallener recken geheiligt, als letzte bastion dem schatten trotzt.

In den goldenen hallen des gotteshauses hielten die wirtsleute für unsere heldengemeinschaft ein festmahl ab. Dort stärkten sich die recken ein letztes mal für den beschwerlichen aufstieg zur ewigen dunkelheit. Nach einigen stunden quälenden aufstiegs erreichten sie das vermeintliche ziel, wurden ihrer hoffnung jedoch beraubt und mussten mit ihren schneeblinde Augen das wahre ausmass des massives, dass sich vor ihnen wie eine riesige alles verschlingende bestie auftat, erkennen. Eigentlich hätten der zug jetzt umkehren sollen aber durch einen hinterhältigen zauber verleitete er sie zum weitermachen. Entschlossen quälten sie sich den beinahe senkrechten und vereisten weg viele tausend höhnemeter empor. Als sie weit entfernt die sonne in wärmeren gefilden unterging litten sie schon längst unter der klirrenden kälte. Wegen der fortschreitenden schwächenden wirkung des giftes, von dem zwei der gaukler infiziert waren, sah sich die gemeinschaft gezwungen sich ein weiteres mal zu trennen. Während herbert und tillmann den verwundeten den aufstieg ermöglichten, preschte der rest der schar voraus um die höllenanger hütte, welche von den göttern, als diese noch auf erden wandelten, erbaut wurde, zu finden. Dieser trutzburg aus purem gold war der einzige ort der ihnen zuflucht und somit eine sichere nachtruhe gewähren konnte.

Seine heimtückischen kräfte aüserten sich in form eines vernichtenden eissturmes, der eisteile wie nadeln in die gesichter der krieger trieb und meterhohe lawinen in der nähe danieder brechen liess. Da der rechte weg von einer lawine begraben lag mussten sie sich nahezu blind durch mannstiefen schnee ihren weg über den höllenpass erkämpfen. In der dunkelheit konnte man in der konturlosen schneewüste gerade noch erkennen, was eiskalter schnee und was messerscharfe, todbringende felsformationen waren. Basti der grosse tat das was sich alle anwesenden bildlich gedacht hatten, dem berg anzutun...

Viel zu spät entschloss man sich umzukehren als durch ein wink göttlichen schicksals sich die gruppe wiederfand. Hinter einer felsformation suchten sie Schutz vor dem sturm und kämpften gegen den tod durch erfrieren. Der sauerstoffmangel in der enormen höhe führte bei den gaucklern zu einem höhenwahnsinn. "wir haben einen barfüssigen mann der von einem Schneemonster getragen wurde und sich uns als reinhold vorstellte, getroffen."

"jemand hat den himmel angzunden" letzte rettung fand die truppe durch das leuchtende heilwasser von tillmann the till, dass wie durch eine wiedergeburt die kräfte zurückkehren liess. Durch ihren schlachtruf ("sunshine uh oh") ermutigt führte herbert der Spurenfinder die helden am abgrund entlang aus seiner eishölle heraus. Nach weiteren stundenlangem irren durch das schneegestöber ereichten sie schliesslich, dem tod näher als dem leben, die von göttlichem schimmer erleuchtete höllenangerhütte. Mit ihnen fand sich eine mordlüstrende Horde von Barbaren ein, die nur darauf warteten, dass unsere Helden einen Moment lang nicht acht gaben um sie mit Haut und Haaren zu fressen. Durch einen Zaubertrank von Basti dem Grossen, den er "Linseneintopf" nannte fanden unsere erschöpften Recken wieder Energie und schöpften neuen Mut. Um nicht in der Nacht überfallen zu werden richteten sie ihr Nachtquartier auf dem Heuboden der Höllenangerhütte ein; den eisigen Wind, der hindurchpfiff nahmen sie in Kauf. Erschöpft legten sie sich schlafen in der Gewissheit, dass die Heilgesänge von Max Power alle Gefahren der Nacht abhalten würden.

Früh am nächsten Morgen noch vor Anbruch des Tages machten sich unsere Helden zum Abmarschbereit, denn es galt ihm ein weiteres mal zu trotzen; außerdem schliefen die barbarischen fremdländer noch, weil sie sich in der Nacht mit einem Gift, dass sie "wodka" nannten vergiftet hatten und nun im Koma lagen. Als sie der inkarnation des Antichristen ein weiteres mal ins Antlitz starrten wussten sie, dass sie ihren Heldenmut ein weiteres mal unter Beweis stellen mussten und all ihre Energien brauchten.

Der wind hatte über nacht nicht nachgelassen und es hatte gar den Anschein, dass er immer noch nicht aufgegeben uns zu vernichten. Mit dem purem Willen zu überleben erreichten sie schließlich mit aufbegehren all ihrer Kräfte zum zweiten mal in Folge das Joch des Todes. Nun konnten sich unseren tapferen freunde die Freudestränen nicht mehr verkneifen und sie begannen zu singen und zu tanzen. Jäh erlitt ihr Triumph allerdings einen Rückschlag als Felix die lockere Zunge schweren Mutes eingestehen musste, durch Magie von ihm veranlasst, die Salami auf der HöllenangerHütte zurückgelassen zu haben. Er hatte also doch den Sieg davon getragen. Mit übernatürlicher Geschwindigkeit und dem Anmut einer Gazelle schwebte unsere Gruppe zum Fuss des Berges zurück wo ihr Pferdegespann au sie wartete. Nun endlich als sie sich in Sicherheit wägen konnten, genossen sie den Sieg über den Berg, der ihnen so große Schwierigkeiten bereitet hatte und sie feierten viele Tage lang an seinem Fuße ein großes fest mit allerlei köstlichen Speisen und Getränken, bevor sie der Sonne entgegen ihren Heimweg antraten.

So endete die Geschichte, wie die tapferen Cosuaneten den eisigen Pass des Todes betwungen haben. Sie erbrachten den Beweis, dass wahre Tapferkeit und Edelmut die tollkünsten Situationen meistern kann.

Fabi the Molchman & Philipp the flying Phil