Sommerthing vom 21. bis zum 23. Juni 2002 
in Geretsried im Eulennest


Was erlebten wir am Anfang unseres Sommerthings? –Wie immer: Regen!

Diesmal in Massen und weil es ja noch nicht genug war auch noch Hagel. Deshalb durften wir aus den Lautsprechern am Bahnsteig dann auch die sehr erfreuliche Nachricht vernehmen: "Der S-Bahnverkehr der Linie S7 ist wegen Unwetterschäden bis auf weiteres eingestellt."

Na wunderbar!

Am Lagerplatz hatte unser Stammesführer dann zum Glück schon Vorarbeit für die Wölflingsjurte geleistet; so waren wenigstens die Wölflinge nach ca. 1Stunde im Trockenen und die Schlafplätze ohne größere Schlägereien verteilt. Diese Jurte wurde dann von einem Wölfling zum Striplokal erklärt, indem er seine Unterhosen rumschmiss....aber darüber breiten wir jetzt mal den Mantel des Schweigens aus.

Am nächsten Tag durften wir dann- danke, danke liebe Wölflinge- um 7Uhr aufstehen. (Naja....Andy ließ sich noch etwas Zeit damit)

Im Gegensatz zu dem verregneten Start war das Wetter superschön und warm, was natürlich gleich in einer Wasserschlacht endet, wobei die frisch getrockneten Sachen gleich wieder nass wurden. Aber bei der Hitze war das alles andere als unangenehm.

Als Maxi A. und Sascha dann ankamen gab es Mittagessen (Jürgen war inzwischen auch gekommen), nach dem es mit einem Postenlauf für die Wölflinge weiterging.

Ein böser Feind hatte nämlich unseren tapferen Piraten ihren wertvollen Schatz geklaut.

Und damit sie diesen Feind auch besiegen und ihren Schatz zurückbekommen konnten, mussten sie Kanonenkugeln sammeln. Doch die gab es natürlich nicht einfach so, sondern unsere Piraten mussten an den einzelnen Posten verschiedene Aufgaben erledigen, wobei sie ihre Piratenkönnen unter Beweis stellen mussten. Nach eineinhalb Stunden hatten sie dann endlich ihren Schatz zurückerobert.

Inzwischen sind auch Hoerby und Maxi W. am Lagerplatz eingetroffen.

Nach einem kurzen Snack, Hot bzw. Cold Dogs, verbrachte ein Teil die Zeit mit Fußball spielen, während einige Sipplinge an Maxi´s AG Kochen teilnahmen. Nach dem Abendessen machten sich die Halstuchträger dann endlich auf den Weg zum Thing, Schweigemarsch versteht sich. Währenddessen vergnügten sich die Wölflinge dann zusammen mit Franzi über (irgendwie seltsame) Gruselgeschichten.

Als dann alle wieder vom Thing zurück waren gab es einen mehr oder weniger gelungenen Singeabend.

Nach einer ziemlich kurzen Nacht und einem "woah-echt-respect"-Frühstück kam dann das nötige Übel= Abbauen und einpacken ("Ich krieg den Schlafsack nicht in die Hülle". "Nein, des ist nicht meine Hose". "Ich find mein ganzes Geschirr nimma". "Ich will meinen kaputten Becher trotzdem mitnehmen".)

Hoerby gab dann noch eine Runde Eis aus und wir machten uns auf den, zum Glück unkomplizierten, Heimweg.

 

Gut Pfad

Steffi und Andy