Winterthing vom 13. bis zum 15. Dezember 2002 
bei Graß bei Aying


"Winterthing, zwei Nächte lang und im Zelt" das klingt nicht grad motivierend......

So wie erwartet war es dann am Freitag Abend ziemlich kalt, um es bescheiden auszudrücken! Ehrlich gesagt, es war "arschkalt", wie Franzis Austauschschülerin auch schon gelernt hatte. Der Boden war gefroren was uns das Heringe reinhaun erst so richtig schwer gemacht hat. Und dann war das Holz auch noch gefroren, später dann nass. Kurz gesagt der erste Abend war auch wirklich arschkalt.

Der nächste Tag wurde aber gleich viel besser, (na ja, bis auf die Morgenrunde... mein armer Kopf) jedenfalls war’s hell und Hoerby kaufte neues Holz. Trockenes. Außerdem hatten wir dann am Vormittag alle mit Holz machen und Wölflinge spielen was zu tun , da war’s uns dann eh warm.

Mittags gab’s dann ein echt kultiges Mittagessen: Weißwürscht und Brez’n. Mit Händlmeyer Senf!!!!

Am Nachmittag wurd’s dann wieder viel kälter, aber Klaus hatte für die Sippen ein Schnitzljagdartiges Spiel vorbereitet. Allerdings war Klaus die letzte Stunde vom Spiel der einzige der noch spielte... da is wohl irgendwas schief gelaufen. Für die Wölflinge hätt’s eigentlich auch Spiele gegeben aber die haben halt lieber gezündelt so wie immer halt.

Als es dann dunkel war hieß es alle zehn Minuten "Wir gehn gleich" aber des hat sich dann doch noch rausgezögert. Am Thing selber war’s dann kalt, des Feuer hat zwar toll ausgeschaut, zum Brennen hat’s aber nicht getaugt.

Nach dem Thing (klingt komisch ist aber so) gab’s dann Abendessen. So genannte Spaghetti mit einer etwas merkwürdigen, undefinierbaren Soße. Geschmeckt hat´s trotzdem! Danach sind dann die meisten Wölflinge ins Bett gegangen, bis auf unseren Dani! Der ist dann auch fast im Stehen eingeschlafen.

Traditionell gab es dann natürlich auch noch einen Singeabend mit Tschai, Kuchen und Plätzchen.

Im Gegensatz zur ersten Nacht, wo es uns alle gefroren hat, war´s in der zweiten Nacht für manche zu heiß geworden. Zum Beispiel für unseren Tobi, dem sein Schlafsack in der Nacht fast ganz abgefackelt ist.

Am nächsten Morgen wurden wird dann sehr dezent vom Dirk geweckt. Zum Frühstück gab es dann das gleiche wie schon am Samstag: Semmeln mit Nutellascheiben!

Zum Schluss stand dann noch Abbauen an, was die Versammlungsjurte, wegen eines etwas zu groß geratenem Feuer, fast von alleine getan hätte!

Dann gab´s noch Abschlusskreis, Lagerkette und das Übliche.

Wir waren alle froh, als wir wieder daheim waren!

Bis bald und Gut Pfad

Sippe Azteken