SippenFührerTraining-Fahrt nach Slowenien

30. März bis zum 6. April 2007


Es begab sich in der Woche vor den großen Osterfeuern, dass sich eine mutige, kleine Gruppe dazu entschloss, sich auf eine Fahrt zu begeben, um zu großen Feldherren und Strategen zu werden. So trafen sie sich am großen Schnellkutschenplatz (Hauptbahnhof) um mit einer Schnellkutsche(Zug) nach Slowenien zu kommen und die schwierige Ausbildung zu beginnen. Allerdings erfuhren sie am Treffpunkt, dass einer krank war und ein anderer aus Furcht nicht mitkam und so waren sie nur noch zu neunt.
Auf dem Weg musste die Gruppe zwei weitere zurücklassen und so waren zum eigentlichen beginn der Ausbildung noch sieben übrig.
Die Gruppe wollte den Pfad des weisen Drachen (Fernwanderweg E6) beschreiten, um zu großen Strategen und Feldherren zu werden. Die Tapferen fanden ihn auch schnell und liefen ein Stück. Doch bald verloren sie ihn wieder und liefen stundenlang einen anderen Weg bis sie den Pfad wieder fanden. Aus Freude liefen sie ihn weiter und mussten an gefährlichen Feuerechsen vorbei und über reisende Ströme. Doch als sie weitere Stunden gelaufen waren, kamen sie an der Stelle raus, an der sie den Pfad morgens verloren hatten. Sie waren von bösen Waldgeistern verhext worden und blind in die falsche Richtung gegangen. Doch sie gaben nicht auf, kämpften sich den Berg mit den Feuerechsen wieder hoch und richteten schließlich am Bergrücken ihr Nachtlager auf. Nachdem mit goldenen Teigstücken und wundersamen Keksen ihren Hunger gestillt hatten, legten sie sich zu Bett.
Am nächsten Morgen verließen sie die Schlafstelle ohne eine Spur hinterlassen zu haben und stärkten sich erst einige Zeit später mit in Milch getränkten Flocken. Sie ließen einen weiten Weg hinter sich und machten mittags eine Pause um nochmal zu Kräften zu kommen. Abends schlugen sie schließlich ihr Lager auf und stärkten sich mit köstlicher Suppe. In der Nacht wurden sie von einem Rudel Wölfe und einigen Bären angegriffen, die sie aber wacker in die Schlucht schlugen.
Sie packten am nächsten morgen schnell zusammen und frühstückten erst in großer Entfernung an einem schönen sonnigen Platz an einem Berghang in Ruhe ohne wilden Tieren. Sie überquerten mehrere Berge und aßen in der Nähe einer Handelsstraße. Dann gingen sie weiter und verloren zwei ihrer Mitstreiter, die, von bösen Geistern verhext, einen falschen Weg nahmen und sich verirrten. Doch ein Späher fand sie und die Gruppe konnte weiter. Schließlich suchten sie abends lange nach einem Schlafplatz, bis sie schließlich einen fanden. Dort stärkten sie sich mit wundersamem Brot und gingen bald schlafen.
Am nächsten Tag wurde ihre Nahrung langsam knapp, so erlegten sie im frühen Morgengrauen einen Hirsch und tauschten den Großteil des Fleisches bei einem Händler in der Nähe gegen andere Nahrungsmittel. Dort frühstückten sie auch und wanderten wieder weiter am Pfad des weisen Drachen. Nachdem sie an nach einem besonders schönen Wegstück eine Pause machten, wanderten sie weiter und machten dann an einer Kirche Mittag. Dort beschloss die Gruppe noch ein gutes Stück zu gehen und fanden so erst bei der Dämmerung einen Schlafplatz. Sie aßen Nudeln mit Tomatensoße und dem restlichen Fleisch des erlegten Hirsches vom Morgen und legten sich schließlich schlafen.
Am nächsten Tag gingen sie wieder einen langen Tag am Pfad des weisen Drachen entlang und aßen abends einen Zauberbohneneintopf der ihnen neue Kräfte gab. Als sie in der Nacht wieder von Wölfen, Bären und Feuerechsen angegriffen wurden, hatten sie genug Mut und Stärke, sie in die Flucht zu schlagen.
Am nächsten Morgen erfuhren sie, dass sie nicht mehr dem Weg des weisen Drachen folgen konnten, weil eine Horde von Orks und Barbaren dort eine riesige Schlacht führte und so mussten sie einen weiten Umweg gehen um zum Schnellkutschenplatz zu kommen, an dem sie am nächsten Morgen abreisen wollten. Also taten sie dies und kamen abends in der Siedlung an. Zum Abschluss ihrer Ausbildung aßen sie einen tellergroßen, dünnen Teig, der mit reichlich Fleisch frisch erlegter Tiere und dem Gemüse der besten Gärten belegt war. Abends suchten sie sich einen Schlafplatz in der Nähe und sahen, unter freiem Himmel liegend, den weisen Drachen oben in der Luft fliegen, der dabei die Osterfeuer der Einheimischen anzündete, und wurden so zu vollendeten Feldherren und Strategen, die bald schon in aller Lande berühmt sein werden.
Am nächsten Tag reisten sie zurück in ihre Heimatlande, wo sie freudig erwatet wurden.

Dodo


PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!
PPS: Sollte jemand Kritik haben oder ähnliches, muss er einen Antrag bei unserer Bundeskanzlerin stellen, damit die Geschichte verändert werden kann.