KFS vom 21. - 28. März 2008
in Coburg

Vom 21.-29. März veranstaltete der Landesverband Bayern vom BdP seinen alljährlichen Kurs für Sippenführungen, das KfS. Auf diesem Kurs, der bei Coburg stattfand, sollten Jugendliche zwischen 14 und 17 lernen, Verantwortung zu übernehmen und eine Gruppe zu leiten, und natürlich auch viel Spaß haben. Die 18 jungen Pfadfinder, die aus ganz Bayern anreisten, erfuhren unter anderem, wie sie Konflikte in der Gruppe lösen, die Kosten für Fahrten kalkulieren und ein Geländespiel vorbereiten können. Nach diesen 9 Tagen Spaß und Abenteuer kamen die Pfadfinder mit vielen neuen Erfahrungen, Erinnerungen und Freunden zurück.


Dodo

Von der unbemerkten Rettung der Welt

Hast du dich schon bedankt, dass du noch lebst? Dass es die Erde noch gibt? Dass du auch weiterhin auf Fahrt gehen kannst? Du fragst dich jetzt bestimmt, was denn diese Fragen sollen. Warum hättest du dich bedanken sollen? Und bei wem? Es ist doch ganz klar, dass es die Erde noch gibt. Aber das wäre beinahe anders gekommen...
Die Intergalaktische Raumfahrtbehörde hatte nämlich vorgehabt die Erde zu sprengen, um dort einen intergalaktischen Spielplatz zu bauen. Und warum genau die Erde? Weil im weiten Universum das Vorurteil herrscht, dass die Erdlinge nicht sehr verspielt wären, und so hatte man beschlossen durch die Zerstörung der Erde Platz zu machen. Doch wie das immer ist, hatte die Umweltbehörde Einspruch eingelegt und verlangt, den Menschen eine letzte Chance zu geben, um einer Untersuchungskommission doch zu zeigen, dass es auch auf der Erde einen Spieltrieb gäbe.
So machten sich also am Karfreitag achtzehn tapfere Erdlinge auf, um im Rödental ihren Spieltrieb unter Beweis zu stellen. Wie sie das genau anstellen sollten, war ihnen überlassen. Doch je mehr Spiele die Kommission zu Gesicht bekam, desto mehr Punkte gab es. Und diese wurden nun eben gebraucht, damit die Erde nicht zerstört wurde.
Doch es ging nicht nur darum, zu spielen, sondern auch in Einheiten wie Konflikte, Führungsstile oder Recht und Verantwortung zu lernen, wie man seine Crew im Griff hat.
Auch wurde der Ernstfall geübt. Zum Einen wurde darauf vorbereitet, dass eines der Crewmitglieder verletzt wurde und man Erste Hilfe leisten müsste, zum Anderen, dass die Mission der Erdlinge scheitern würde und die Erde wirklich gesprengt würde. Diese Notfallsituation wurde in einem großen Geländespiel nachgestellt, das die Erdlinge selbst planten und durchführten.
Außerdem hatten die Erdlinge auf einer zweitägigen, von den Sippen selbst geplanten Fahrt einerseits die Chance, sich besser untereinander kennen zulernen, andererseits mal die Verantwortung mitzubekommen, die ein Sippenführer auf Fahrt hat. Außerdem hatten die Sippen die Aufgabe, auch andere Erdlinge beim Spielen zu fotografieren, um zu zeigen, dass alle Menschen gerne spielen, was ihnen, zum Teil mit Bildern zur Aufgabe, zum Teil mit lustigen Bildern von sich selbst, auch gelang.
So hatten die Erdlinge die Kommission schlussendlich davon überzeugt gehabt, dass die Erdlinge zu verspielt wären, als dass man die Erde sprengen könnte, und dies wurde am letzten Abend auch gebührlich gefeiert. Es gab eine kleine Disco und die Küche übertraf sich nochmal selbst, mit einem Buffet, das einfach zum reinsetzen war. (Hiermit möchte ich der Küche nochmal für das fabelhafte Essen danken)
Am Sonntag ging es dann aber leider nach 9 Tagen grandiosen Kurs (An dieser Stelle möchte ich nochmal den Teamern für den klasse Kurs danken) mit neuen Freunden und schönen Erinnerungen wieder zurück nach Hause. Doch viele Teilis trafen sich auch schon im Mai wieder zu einem Nachtreffen, die anderen werden sich spätestens beim nächsten BuLa wieder sehen und daran erinnern, wie sie die Welt retteten und fast keiner etwas davon mitbekam.

Dodo